Ein Metall: leicht, leitend, nachhaltig und äußerst vielseitig einsetzbar

In der heutigen Zeit kommt niemand mehr am Thema der Nachhaltigkeit vorbei. Vom Verbraucher bis hin zum Produzenten muss sich jeder überlegen, wie er das Thema in sein Leben und Handeln integriert. Es zählt nicht nur der Mehrwert eines Produktes, der sich erschaffen lässt. Es steht stets die Frage nach der Ökobilanz im Raum.

Anbieter von Rohstoffen müssen sich Gedanken darüber machen, wie nachhaltig ihr Produkt ist, bzw. ihre Produktionsverfahren verändern, um das Produkt nachhaltiger anbieten zu können. Schaut man sich den Bereich der Metalle an, die einen Großteil der Produktionen ausmachen, so sticht dabei Aluminium besonders hervor.

Das Metall kommt weltweit mit am häufigsten vor und wird in Form von Bauxit-Erz gewonnen. Für den Abbau müssen zwar ca. 30 Quadratkilometer Waldfläche verwertet werden, was aber durch sofortige Renaturierungsmaßnahmen nach getaner Arbeit eine zeitgleiche Schadensbegrenzung erfährt.

Dem gegenüber steht der unschlagbare Vorteil des Metalls. Aluminium ist äußerst langlebig. Man kann davon ausgehen, dass es über 60 Jahre in Gebrauch gehalten werden kann und auch im Anschluss ist das Leben dieses Aluminiumstücks nicht vorbei. Es hat sich gezeigt, dass Aluminium ohne Verluste komplett recycelt und wieder verwendet werden kann. Für den Recyclingprozess benötigt man 95 % weniger Energie als bei der Erstproduktion und greift auf überwiegend erneuerbare Energien zurück. So wird Aluminium zumeist durch Wasserkraft produziert.

Die Nachhaltigkeit ist nur einer der Vorteile, die Aluminium-Großhändler für sich entdeckt haben. Dieser Rohstoff bietet so viele Vorteile, dass sich der Einsatz von Aluminium fast in allen Bereichen findet.

Das Metall ist leicht und dennoch stabil. Aus diesem Grund wird es gerne im Baugewerbe benutzt. Dort findet es häufig als Fassade oder als Fensterrahmen seine Verwendung. Selbst große Fenster bleiben leicht und haben kaum Einfluss auf die Statik des Gebäudes. Ein weiterer Vorteil ist die Witterungsbeständigkeit des Metalls. Aluminium rostet nicht und so bleibt der Anblick lange schön. Diese Eigenschaft unterstreicht erneut die Langlebigkeit des Rohstoffs.

Den Vorteil der Gewichtsreduzierung macht sich auch die Automobilindustrie zunutze. Autos werden zunehmend leichter gebaut und sollen natürlich nicht rosten. Die Attraktivität des Metalls wird zunehmend dadurch erhöht, dass es neue Verfahren gibt mit anderen Rohstoffen in Verbindung zu treten.

Eine herausragende Stärke des Aluminiums ist seine Leitfähigkeit. Die hat Kupfer zwar ebenso, im Vergleich dazu ist Aluminium jedoch leichter. Aus diesem Grund wird das Metall gerne und häufig in seiner Funktion als Leiter im Elektrogewerbe genutzt.

Gerade in jüngster Zeit hat auch die Werbung mehr und mehr die Nutzung des Metalls u. a. in Form von Textilspannrahmen für sich in Anspruch genommen. Von Vorteil zeigt sich wiederum das leichte Gewicht des Rohstoffs. So entstehen relativ große Leinwände die recht hoch an Gebäuden angebracht und in bester Qualität bedruckt werden können. Auch der Wechsel der Leinwände in schneller Abfolge – ein wichtiges Argument in der Werbung – gestaltet sich schnell und ohne großen Aufwand.

Blickt man in viele alltägliche Bereiche des Lebens, so trifft man stetig auf Aluminium-Bestandteile. Sei es in der Medizin, in der Kosmetik, aber auch im Lebensmittelbereich, überall findet man Aluminium. Durch die Nahrung aufgenommen wird es direkt über die Niere wieder ausgeschieden. Da die Menschen weltweit mit diesem Rohstoff konfrontiert sind, ist davon auszugehen, dass wir gut angepasst damit leben können.

So ist vielleicht der größte Vorteil von Aluminium, dass sein Vorkommen noch über 1000 Jahre halten wird, im Gegensatz zu anderen Metallen.

Daniel Autor

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