Einige Bekleidungstücke und ihre Geschichte

Heutzutage gibt es sehr viele verschiedene Arten von Bekleidungsstücken. Dabei hat jedes Bekleidungsstück eine Bedeutung und auch eine Geschichte. Wir wollen Ihnen einige wichtige Bekleidungsstücke vorstellen und etwas über ihre Herkunft erzählen. Wir fangen von oben an und arbeiten uns entlang des Körpers hinunter.

Der Hut: ist eine Kopfbedeckung, die von Männern und Frauen getragen werden kann. In vielen Kulturen ist der Hut ein Symbol des sozialen Status. Zum Beispiel, gilt es in manchen Kulturen als obszön die nackte Kopfhaut zu zeigen. Der Hut dient aber auch als Schutz des Kopfes vor Kälte oder Sonne. Hüte gibt es in allen möglichen Formen und Farben. Es existiert sogar eine spezielle Berufsgruppe, die sich auf das Kreieren von Hüten spezialisiert hat: die Hutmacher. Heutzutage dient der Hut meistens als modisches Accessoire.

Der Mantel: ist so alt wie die Menschheit selbst. Er schützte schon immer vor Kälte und Wind. Der Mantel ist einfach eine längere Jacke. Geschichtlich wird der Mantel oft mit dem Militär assoziiert. Schon das Heer der Römer wurde für die kalten Schlachten im Norden mit Mänteln ausgestattet. Zum Beispiel, hat auch der heutzutage so beliebte Trenchcoat seinen Ursprung beim Militär. „Trench“ bedeutet im Englischen Schützengraben. Der Trenchcoat gehörte während des Ersten Weltkriegs zur Standardausrüstung der Britischen Armee. Sein Erfinder ist Thomas Burberry, der Namensgeber der berühmten Modemarke. Auch der Dufflecoat hat seinen Ursprung in der Royal Navy.

Das Hemd: dieses Kleidungstück wurde schon 900 vor Christus getragen. Kurios dabei ist, dass die ersten „Hemdträger“ eigentlich Frauen waren. Ja, das erste Hemd war eigentlich ein Kleid aus Leine. In jetziger Form existiert das Hemd seid circa 500 Jahren. Damals wurden Hemden aus Leine und Hanf geschneidert. Besonders hochwertige Hemden waren aus Seide. Ein weißes Herrenhemd galt als Statussymbol, da dieser sich nicht mit anstrengender, körperlicher Arbeit das Hemd dreckig macht.

Das Kleid: besteht aus Rock und Oberteil und wird heutzutage meistens von Frauen getragen. Das erste Kleid der Geschichte war das von den Griechen getragene Chiton. Es wurde von Männern und Frauen als Unterkleid getragen. Bis zum Mittelalter trugen auch Männer Kleider. Die Kleider der Reichen waren dabei bunter und komplizierter geschnitten. Die Kleider der armen hingegen waren meistens einfach und grau oder braun. Kleider so wie wir sie heute kennen existieren seid circa 100 Jahren.

Die Schuhe: die ersten Schuhe bestanden aus einfachem Tierfell oder Palmblätter. Diese wurden einfach um die Füße gewickelt und mit einer Schnur befestigt. Schuhe, so wie wir sie heute kennen, sind circa 40.000 Jahre alt. Damals gab es auch schon Schumacher. Mit der Zeit hat sicher der Schuh immer weiterentwickelt. Zum Beispiel war der Schuh, den man bei der Eis Mumie Ötzi gefunden hat, schon so eine Art Bergschuh. Schuhe wurden immer den Wetterbedingungen angepasst. Der bekannteste Schuh in der Römerzeit war die Sandale. Bis in das Jahr 1910 wurden Schuhe exklusiv von Schuhmachern angefertigt. Dabei war jeder Schuh eine Einzelanfertigung und daher auch sehr teuer. Im Jahr 1910 entwickelte Rampichini das Klebeverfahren. Dies war der Startschuss für die Massenanfertigung in der Schuhbranche. Seitdem werden die meisten Schuhe in einer Fabrik erzeugt.

Daniel Autor

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